Miteinander erleben - Beziehung stärken

Wieder einmal verbrachten die Kinder und Väter ein erlebnisreiches Vater-Kind-Zeltlager an der Naab. 60 Kinder und 31 Väter genossen vom 06. bis 08. Juli 2018 auf dem Zeltplatz Zaar bei Kallmünz spielerische Tage in herrlichster Natur.

 

Das Vater-Kind-Zeltlager gehört zweifelsohne zum Highlight im Programm des Kolping-Erwachsenenbildungswerkes. Das Geheimnis: Kinder und Väter haben ein ganzes Wochenende lang die Gelegenheit viel Zeit miteinander zu verbringen. Dabei genießen es die Kinder sehr, ihren Papa mal ganz für sich zu haben. Auch die Väter schätzen die unbeschwerten Stunden, die sie mit ihren Kindern verbringen dürfen.

 

Bei durchwachsenem Wetter und dennoch bester Laune reisten bereits am frühen Nachmittag die ersten Camper an, um ihre Behausungen so schnell wie möglich aufzubauen. Und wieder waren einige dabei, für die es das erste Mal war, in einem Zelt zu übernachten. Aber alle haben das Abenteuer souverän gemeistert.

 

Der Start des Zeltlagers verlief wie immer: Auto auspacken, Zelt aufbauen, Badehose an und ab in das kühle Nass der Naab. Der Badespaß wurde nur kurz vom Abendessen und einer Begrüßungsrunde unterbrochen. Natürlich wurde, so wie es sich für ein Zeltlager gehört, das Kolpingbanner gehisst. Damit war das Va-Ki-Zela 2018 offiziell eröffnet. Sofort nach der offiziellen Begrüßung genossen die Camper wieder die Abkühlung im Wasser.

 

Endlich, als die Sonne schon fast verschwunden war, wurde das heißersehnte Lagerfeuer entzündet. Die Gruselgeschichten, die Sebastian Wurmi Wurmdobler mit viel Dramaturgie erzählte, sorgten dabei für eine besondere Atmosphäre am Lagerfeuer. Doch die nimmersatten Naturliebhaber hielten sich nicht lange mit dem Gruseln auf. Sie grillten lieber  knusprige Knacker und rösches Stockbrot über dem Feuer. Plötzlich wurde die gemütliche Runde am Lagerfeuer durch ein einzigartiges Naturschauspiel gestört. Schwärme von Eintagsfliegen eroberten den Zeltplatz und schwirrten auf die vielen Lichtquellen zu. Gegen Mitternacht endet schlagartig dieses einmalige Spektakel.

 

Auch wenn man den einen oder anderen Vater über den ganzen Zeltplatz schnarchen hörte, verbrachten die müden Camper eine erholsame Nacht in ihren Zelten. Schon in aller Frühe erhitzte die Sonne mit aller Macht den Zeltplatz. Doch gestärkt mit dem Frühstück, trotzten die Abenteurer der Hitze. Denn schließlich war wieder Mal handwerkliches Geschick gefragt. Um sich beim Spiel ein Stückchen näher zu kommen, durften die Kinder zusammen mit ihren Vätern ein Corn-Hole-Spiel zusammenbauen. Trotz Hitze schraubten, bohrten und sägten die Va-Ki-Zela-Teilnehmer/innen wie die Wilden. Das handwerkliche Treiben wurde nur von einem Sprung ins kühle Nass und vom Mittagessen unterbrochen.

 

Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Einige nutzten die freie Zeit für ein kleines Schläfchen, andere probierten gleich das neue Spielgerät aus, wieder andere ließen es sich nicht nehmen an ihren Werkstück weiterzuarbeiten. Da aber ein schattiger Platz leider Mangelware war, verbrachten die meisten Camper ihre Siesta im und unter Wasser.

 

Nach dem Abendessen - es gab die legendären Wurmi-Burger - wurde der erlebnisreiche Vater-Kind-Tag mit einem stimmungsvollen Gottesdienst, den Diözesanpräses KD Schmidt zusammen mit den Kindern und Vätern feierte, abgerundet.

 

Mit Einbruch der Dämmerung stand dann eine wildromantische Fackelwanderung auf dem Programm. Der Aufstieg zum Gipfelkreuz am Hirmesberg wurde mit einem wunderschönen Ausblick ins Naabtal entlohnt. Nach der Wanderung wurde dann endlich das Lagerfeuer entzündet. Mit Stockbrot, Knackern und mit guter Laune verweilten die müden und zufriedenen Camper in gemütlicher Runde am Lagerfeuer.

 

Der Sonntag stand dann ganz unter dem Zeichen des Abbauens. Doch bevor die Taschen wieder gepackt wurden, die Zelte abgebaut und die Autos beladen wurden, sprangen die Väter und Kinder erst einmal in die Naab, um sich ausgiebig zu erfrischen.

 

Wieder einmal hat sich gezeigt, wie sehr es den Kindern gut tut, ihren Papa mal ganz für sich zu haben. Durch das gemeinsame Zelten, Basteln und Spielen und aufgrund der geselligen Runde am Lagerfeuer gab es viele Gelegenheiten die Vater-Kind-Beziehung zu stärken.

 

Dass dieses Vater-Kind-Zeltlager wieder so ein tolles Erlebnis wurde, ist besonders dem ehrenamtlichen Engagement der Familie Hofmaier aus der Kolpingsfamilie Au, der Familie Pautz aus der Kolpingsfamilie Schierling und den Familien Schmid und Hackl vom Familienkreis aus Irlbach zu verdanken. Dafür ein herzliches Vergelt‘s Gott im Namen aller Va-Ki-Camper/innen. Ohne deren Unterstützung könnten wir nie so ein Zeltlager in dieser Größe organisieren und durchführen.

 

Ein besonderer Dank gilt auch der Platzwartin für ihre Gastfreundschaft, und der Kolpingsfamilie Hemau für das Zeltlagermaterial.

Programmheft 2018

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