Neuer Diözesanpräses: „Herzlich willkommen Karl-Dieter!“

Amtseinführung des neuen Kolping-Diözesanpräses

 

„Wir freuen uns, dass Du da bist, wir heißen dich herzlich willkommen!“, so begrüßte Kolping-Landespräses Christoph Huber am Samstag, 16. September 2017 den neuen Regensburger Kolping-Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt beim Gottesdienst in der Alten Kapelle. Sechs Priester, darunter auch Ehrenpräses Harald Scharf und Diakon Uli Wabra konzelebrierten bei der Amtseinführung, umgeben von zahlreichen Kolping-Bannern in einer der ältesten und traditionsreichsten Kirchen Bayerns. Die musikalische Begleitung übernahm Bezirkspräses Diakon Thomas Steffl an der Orgel sowie der klanggewaltige Fanfarenzug der Kolpingsfamilie Tännesberg unter der Leitung von Rainer Dobmeier. Auch Seelsorgeamtsleiter Thomas Pinzer wünschte dem neuen Präses Glück und Gottes Segen.

 

Beim Bannerzug zum Kolpinghaus machte der Fanfarenzug aus Tännesberg nochmals lautstark, und mit seinen farbenprächtigen Kostümen auch optisch, in der Domstadt auf sich aufmerksam. Zahlreiche Passanten waren vom Kolpingzug auf der Straße sichtlich überrascht und beeindruckt.
Im großen Saal des Kolpinghauses begrüßte dann unter den Klängen des Orchestervereins Steinweg Diözesanvorsitzender Josef Sander die fast 300 anwesenden Kolpingmitglieder aus allen Regionen des Bistums und den neuen Diözesanpräses zusammen mit Landesvorsitzender Doro Schömig aus dem DV Würzburg. Sepp Sander bedankte sich für das Kommen der Mitglieder und begrüßte Karl-Dieter Schmidt: „Wir freuen uns, dass Du zu uns gekommen bist und wir bedanken uns auch bei Bischof Rudolf, dass er uns wieder einen Priester zugesteht, der für den Verband freigestellt ist. Das ist bei weitem nicht mehr selbstverständlich und schon fast eine Seltenheit im Bundesverband!“ Und weiter: „Lieber Herr Präses, sie sind nun mitverantwortlich für 19.000 Mitglieder und für die Kolping-Einrichtungen im Diözesanverband. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!“

Der neue Präses stellt sich dann natürlich auch persönlich nochmals vor und erinnerte dabei an einen „ominösen Anruf“, ausgerechnet am Unsinigen Donnerstag: „Ich war zunächst erschrocken und etwas sprachlos, ob der Anfrage aus dem Bischöfl. Ordinariat, ich hab aber dann recht schnell zugesagt, weil ich Kolping kenne und weil der Verband mir wichtig ist!“ Es erfüllte sich damit auch eine frühere Vermutung der Mutter, die einmal zu ihm sagte, als er noch Militärpfarrer war: „Ich dachte immer Du landest einmal bei Kolping!“ Denn bereits der Theologiestudent aus Pressath schrieb seine Diplom-Arbeit über das Kolpingwerk und war auch Mitglied im Jugend- und Schulungsteam der Kolpingjugend, später auch Bezirkspräses von Cham.

„Nach den Jahren als Militärpfarrer, als Stadtpfarrer von Neunburg und Pfarrer von Barbing bin ich nun doch noch hauptamtlich bei Kolping gelandet. Meine Mutter hat also recht behalten, sie hat sicher etwas mitgeholfen vom Himmel aus. Kolping war mir immer wichtig, die Person des Gesellenvaters war mir stets Vorbild und hat mir immer viel bedeutet für mein Leben und für meine Spiritualität!“
Der neue Diözesanpräses schloss mit den Worten: „Gott stellt jeden dahin, wo er ihn braucht. Gehen wir deshalb mutig ans Werk, im Vertrauen auf Gott und mit Hilfe eures Gebetes. Pack´mas an!“

Mit dem Kolpinglied, einem guten Abendessen und noch manch vertrautem Gespräch wurde die Feier im Kolpinghaus launig beschlossen. Ein gelungener, stimmiger und stimmungsvoller Nachmittag bzw. Abend fand in bester Atmosphäre und guter Kolping-Gemeinschaft  sein Ende.

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