Von der Kunst des Fotografierens: Natur- und Landschaftsfotografie, Makroaufnahmen

Beim kreativen Fotowochenende wurde die Natur trotz Wind und Regen gekonnt in Szene gesetzt.

 

Wie fängt man besondere Stimmungen ein? Und wie bringt man Menschen über die Natur zum Staunen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 20 fotobegeisterte Teilnehmer/innen beim Kreativ-Wochenende vom 06. bis 08. Oktober 2017 im Kolping-Ferienhaus Lambach.

 

Eines steht fest: Die Natur lädt uns immer wieder zum Staunen ein und wir erleben dabei einen unbeschwerten Moment. Staunen ist etwas, das den Alltag unterbricht. Es entschleunigt für einen kurzen Augenblick unser oftmals hektisches Treiben. Gerne möchte man diesen Moment für immer festhalten. Mit unseren Kameras versuchen wir dann, diese stimmungsvolle Atmosphäre einzufangen. Dabei erleben wir, dass diese Art der Fotografie durchaus etwas Meditatives in sich birgt und großen Spaß macht. Doch wir merken auch, dass das Ganze auch mit ganz eigenen fototechnischen Herausforderungen verbunden ist.

Unser Referent und Profi-Fotograf, Georg Schraml, hat die Teilnehmer/innen bei diesem Aufbaukurs wieder ein Stück mehr in die Kunst des Fotografierens eingeführt und sie bei praktischen Übungen begleitet. In einem theoretischen Teil am Freitagabend wurden zuerst einmal die Grundlagen der Langzeitbelichtung mit Graufilter und die Kameraeinstellungen für Landschaftsaufnahmen besprochen. Noch am selben Abend wurden praktische Erfahrungen gesammelt.

Nach dem Frühstück am Samstagvormittag machten sich die Fotografen schwerbepackt auf in die Natur. Bei einer kleinen Foto-Tour rund um das Kolping-Ferienhaus Lambach bot sich den Teilnehmer/innen eine Fülle von Motiven. Kurz wurden nochmals wichtige Kameraeinstellungen besprochen, um dann z.B. kleine Wasserfälle gekonnt in Szene zu setzen. Die Zeit in der Natur wurde intensiv genutzt, das „fotografische“ Auge zu schulen, um Dinge zu sehen, die andere übersehen. Dem Referenten gelang es wieder, die Teilnehmer/innen auf lockere und charmante Art und Weise in die Kunst des Fotografierens einzuweihen.

Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Spätestens beim Dämmerschoppen im Osserstüberl kam man in gemütlicher Runde ins Gespräch und konnte sich so näher kennen lernen, bzw. alte Freundschaften wieder auffrischen.

Bei einer mit Musik hinterlegten Fotoshow erlebten die Hobbyfotografen am Sonntagvormittag einen beeindruckenden und sehr emotionalen Abschluss des Kreativ-Wochenendes. Auch wenn das Wetter nicht so mitspielte wie geplant, waren alle Fotografen total begeistert vom Fotoseminar des Kolping-Erwachsenenbildungswerkes. Dies lag vor allem auch an der besonderen Art und Weise, wie der Referent Georg Schraml dieses Seminar inhaltlich gestaltete. Nicht das Technische und die Theorie waren im Vordergrund, sondern die Haltung, die einen guten Fotografen ausmacht, war der Schlüssel für diese gelungene Veranstaltung.

Mit einem Zitat von Robert Bresson wünsche ich unseren Teilnehmern viel Spaß und Freude bei der Kunst des Fotografierens: „Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.“

Programmheft 2018

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