Das optimale Foto für Print und Web

18 Ehrenamtliche aus den Kolpingsfamilien der Diözese haben am Samstag, 03. Februar 2018 am Seminar „Fit fürs Ehrenamt: Öffentlichkeitsarbeit“ teilgenommen.

 

Gerade für einen Verein bzw. Verband ist es wichtig, besondere Momente
für die Öffentlichkeitsarbeit und auch für die Chronik festzuhalten. Denn
schließlich wollen wir mit unserem Engagement, mit unserem Profil, mit unseren Veranstaltungen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Doch um mit unseren Fotos einen positiven Eindruck zu hinterlassen - egal, ob in der Presse oder im Internet - sollten wir ein paar wichtige Regeln beachten. Denn der Schuß kann auch nach hinten losgehen.

 

Mit einer Bildershow, zusammengestellt mit Kolping-Fotos, die tatsächlich so in der Presse veröffentlicht wurden, begrüßte Sebastian Wurmdobler die Teilnehmer/innen im Kolpinghaus Regensburg. Schnell wurde deutlich, was das Ziel dieses Seminartages war: Viele der Bilder sind alles andere als geeignet, um einen positiven Eindruck über Kolping zu hinterlassen. Die Bildbotschaften vermitteln eher das Gegenteil. Wie also muss ein Foto gestaltet werden, dass es eine aussagekräftige Botschaft transportieren kann?

 

Unser Referent und Fototrainer Georg Schraml versuchte genau auf diese Frage die passende Antwort zu liefern. Auch wenn es in manchen Situationen, wie z.B. bei einer Ehrung während einer Mitgliederversammlung, schwierig ist, ein passendes Motiv zu finden, so lassen sich allein schon durch die richtige Kameraeinstellung viele Fehler wie Gegenlicht, Unschärfe, Weißabgleich, Bildaufbau,… vermeiden. Welche Kameraeinstellungen wichtig und entscheidend sind, wurde intensiv besprochen und erklärt. Damit es aber nicht nur bei der Theorie bleibt, wurden die Teilnehmer/innen in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe musste sich ganz praktisch mit einer fotografischen Herausforderung, wie es im Vereinsleben oft vorkommt, auseinandersetzen. Die eine Gruppe sollte sich darüber Gedanken machen, wie man ein Gruppenbild aussagekräftig gestalten kann. Die zweite Arbeitsgruppe sollte eine kreative Lösung für eine Scheckübergabe fotografisch festhalten und bei der dritten ging es darum, ein spannendes Foto von einer Veranstaltung, z.B. einem Seminar, einzufangen.

Schnell wurde klar, wenn man aussagekräftige Bilder haben möchte, dann muss vor dem Fotografieren unbedingt Zeit und Kreativität investiert werden. Ansonsten bleibt es beim planlosen Geknipse mit negativen Bildbotschaften. Doch wird die Zeit kreativ genutzt und werden die Personen richtig in Szene gesetzt, klappt es auch mit einem spannenden Foto und einer aussagekräftigen Bildbotschaft.

 

Doch das optimale Foto nützt nichts, wenn gewisse technische Voraussetzungen für den Druck bzw. für das Internet nicht beachtet werden. Bildgröße, DPI-Zahl und Datei-Format spielen eine wichtige Rolle, die mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm problemlos bearbeitet werden können. Auch bei diesem Thema zeigte uns Georg Schraml die wichtigsten Handgriffe. Darüber hinaus wurden auch noch spezielle Tricks verraten, wie sich Fehler, die beim Fotografieren entstanden sind, korrigieren lassen.

 

Was beim Thema „Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit“ nicht fehlen darf, sind die rechtlichen Bestimmungen. Auch diese wurden an diesem Seminartag ausführlich besprochen.

 

Zum Schluss bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehr darauf geachtet wird, welche Fotos in den Zeitungen und im Internet veröffentlicht werden. Denn schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Und Kolping hat bei weitem mehr zu bieten als urkundenhaltende ältere Menschen, gelangweilte um Tische sitzende Personen oder grantigdreinschauende Vorstandsmitglieder. ;-)

Programmheft 2018

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