Wenn im Leben etwas zerbricht - Jakob und sein wunderbares Geschenk

18 Familien machten sich auf den Weg in den Lamer Winkel, um wenigstens ein Wochenende lang besinnliche Momente in der Adventszeit zu erleben!

 

Ruhe, Besinnung, Austausch und Gemeinschaft erleben, all das wünschten sich die Teilnehmer*innen des Adventswochenendes vom 14. bis 16. Dezember 2018 im Kolping-Ferienhaus Lambach.

 

Mit einem Weihnachtspuzzle wurden am Freitagabend die Familien vom Referenten Sebastian Wurmi Wurmdobler begrüßt. So kamen sich die Teilnehmer*innen automatisch näher, lernten einander kennen und wurden sogleich in das Thema des Adventswochenendes eingeführt.

 

Im Leben gibt es immer wieder Brüche, die wehtun und schmerzhaft sind. Wir Menschen sehnen uns daher nach Heilung. Wie schnell etwas in Bruch gehen kann, symbolisiert unter anderem die Christbaumkugel. Sie fordert uns auf, achtsam miteinander umzugehen. Denn im achtsamen Umgang miteinander, beginnt unser Weg der Heilung. Mit diesem wichtigen Hinweis, der durch eine emotionale Bildergeschichte deutlich wurde, klang der erste Tag des Adventswochenendes aus.

 

Doch wie kann ich Heilung finden, wenn in meinem Leben etwas zerbricht. Damit beschäftigten sich die Erwachsenen am Samstagvormittag, während die Kinder und Jugendlichen in der Turnhalle spielen oder sich beim Basteln kreativ austoben durften.

 

Ein besonderes Krippenbild von Sieger Köder diente dazu, ins Thema einzusteigen. Bei einem Bibelgespräch wurde deutlich, dass Jesus in eine zerbrochene Welt kam, die wenig mit der romantischen und verkitschten Art zu tun hat, wie wir heutzutage Weihnachten feiern.

 

Jesus kam in eine zerbrochene Welt, um den Menschen Heilung zu schenken. Bei meditativen Übungen und im Gespräch könnten die Teilnehmer*innen dem ein bisschen nachspüren und durften feststellen, dass Gott auch in ihrem Leben eine Rolle spielt.

 

Nach dem Mittagessen war Familienzeit angesagt. Einige nutzen die Zeit für eine Siesta, unternahmen einen erholsamen Spaziergang oder tobten sich im Schnee beim Schlitten fahren aus. Man konnte wieder einmal erleben, wie gut es den Familien tat, dass sie mal wieder Zeit füreinander hatten, um gemeinsam tolle und erlebnisreiche Stunden verbringen zu können.

 

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich alle wieder stärken, um dann vor dem Abendessen noch etwas kreativ zu werden. Passend zum Thema bastelten die Kinder zusammen mit ihren Eltern unterschiedlichste Weihnachtsdekoration und Last-Minute-Geschenke. Mit Mosaiksteinen und Trinkgläsern bastelten die Kinder zusammenmit ihren Eltern z.B. weihnachtliche Windlichter.

 

Das adventliche Treiben der Familien wurde nur kurz vom Abendessen unterbrochen, ehe dann eine besinnliche und auch heitere „Sitzweil“ mit Decken, Kissen und Laternen auf dem Programm stand. Lieder, Kerzenschein und Geschichten ließen den Familien einen nachdenklichen, humorvollen und adventlichen Moment erleben. Abgerundet wurde der Abend mit süßem Weihnachtsgebäck und duftendem Kinderpunsch bzw. Glühwein.

 

Der stimmungsvolle Familiengottesdienst am dritten Adventssonntag mit dem Thema „Es kommt einer, der stärker ist“ machte das besinnliche und erlebnisreiche Adventswochenende zu einem besonderen Erlebnis.

 

Nach der Reflexionsrunde und dem Mittagessen hieß es schon wieder Abschied nehmen. „Das Wochenende hat sehr gut getan!“ „Endlich mal etwas zur Ruhe gekommen!“ „Wir konnten als Familie mal wieder etwas unternehmen!“ „Ich habe ein bisschen Heilung erfahren!“ „Ich hoffe, dass ich diese Stimmung, die jetzt in mir ist, mit in den Alltag hineinnehmen kann!“ resümierten einige Teilnehmer*innen.

 

Nachdenken, Ruhe, Entspannung, Gespräche, Geschichten und gemeinsame Zeit mit der Familie verbringen, genau dazu lädt das KEBW auch nächstes Jahr wieder ein.

Programmheft 2019

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