Gute Fee und böser Wolf - Brauchen Kinder Märchen?
Die Märchenerzählerin Maria Neuberger nahm uns mit in die Welt der Märchen.Märchenhaftes Wochenende in Lambach
Es waren einmal 30 Kinder und 32 Mütter und Väter in den tiefen bayerischen Wald gekommen, um den Alltag hinter sich zu lassen und um sich mit dem Thema Märchen auseinanderzusetzen.
Was steckt dahinter, wenn die Prinzessin den Froschkönig an die Wand klatscht? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich 15 Familien vom 11. bis 13. Mai 2012 im Kolping-Ferienhaus Lambach.
Es war einmal ...
So begann auch am Freitagabend das märchenhafte Familienwochenende. Mit einem kurzen Mini-Märchen stellten sich die Familien gegenseitig vor und so wurden schnell Berührungsängste abgebaut. Anschließend verwandelten die Kinder und Eltern den Bildungsraum in eine Märchenlandschaft. Alles was den Teilnehmern zum Stichwort Märchen in den Sinn kam, wurde künstlerisch umgesetzt. Zwerge, Schlösser, Drachen, Prinzessinnen und vieles mehr zierten dann den Raum.
So spannend kann ein Buch sein
Frau Norgauer zieht Kinder und Eltern in den Bann.Gespenstische Lese-Nacht auf der Burg Trausnitz.
29 Kinder und 25 Mütter und Väter haben bei der ersten Lese-Nacht der KEB-Bistum teilgenommen und tauchten ein in die Geschichte vom kleinen Gespenst.
In Zusammenarbeit mit dem Kolping-Erwachsenenbildungswerk, der Katholischen Landvolkbewegung und den Eltern-Kind-Gruppen wurde von der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg zum ersten Mal eine Lese-Nacht angeboten. Ziel war es, den Kindern und Eltern das Medium Buch wieder schmackhaft zu machen.
In der Nacht vom 28. auf den 29. April 2012 wurden in der wild-romantischen Burg von der Erzählerin Nikola Norgauer Ritter und Geister zum Leben erweckt. Zum Einstieg in die Lese-Nacht durften die Teilnehmer der Geschichte vom geheimnisvollen Ritter Namenlos lauschen.
Trau Dich - in zwölf Metern Höhe
Die Brautpaare im Hochseilgarten.Brautleutetage vom 30. März bis 01. April 2012 im Kolping-Ferienhaus Lambach.
Das Kolping-Erwachsenen-
bildungswerk Regensburg verbindet ein Ehevorbereitungsseminar mit einem Besuch in einem Hochseil-
garten. Wir haben uns mit den jungen Leuten nach oben gewagt.
8 Paare wagten sich trotz frostigen Temperaturen auf 12 Metern Höhe, um gemeinsam die anstehenden Höhen und Tiefen zu überwinden. Der Schritt in die Ehe verlangt von dem zukünftigen Brautpaar Vertrauen und Mut. Denn das Ja-Wort, dass sich junge Menschen gegenseitig schenken, bedeutet auch gemeinsam die Hürden und Hindernisse, die Höhen und Tiefen, die das Leben mit sich bringt, zu meistern und sich gegenseitig Vertrauen zu schenken. Dem Partner „blind zu vertrauen" ist ein ehrbares Ziel, geht aber auch relativ leicht über die Lippen und lässt sich hervorragend im Hochseilgarten ausprobieren - ohne, dass etwas passiert. Der Hochseilgarten steckt zudem voller Übertragungsmöglichkeiten, die für eine Paarbeziehung äußerst interessant und weiterführend sein können.
Kolpingwerk DV Regensburg bekommt neuen Diözesanpräses
Pfarrer Stefan WisselZum 1. September 2012 wird es einen Wechsel im Amt des Regensburger Kolping-Diözesanpräses geben. Auf Domvikar Msgr. Harald Scharf wird Pfarrer Stefan Wissel folgen.
Dies teilte die Bistumsleitung, vertreten durch Generalvikar Michael Fuchs und dem Personalreferenten der Diözese, Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen, in einer eigens dazu einberufenen Vorstandssitzung dem Diözesanvorstand des Kolpingwerkes DV Regensburg mit.
Domvikar Harald Scharf hatte die Bistumsleitung persönlich gebeten, ihn nach 18 Jahren von der Aufgabe des Kolping-Diözesanpräses zu entpflichten. Die Aufgaben des Dompfarrers seien auf Dauer nicht mit den umfangreichen Aufgaben des Diözesanpräses vereinbar: „Die Mehrfachbelastung ist nicht einfach, man kann nicht allem gerecht werden und man wird auch nicht jünger", betonte Harald Scharf in aller Offenheit. „Deswegen bin ich auf die Bistumsleitung zugegangen und habe um eine Entbindung vom Amt des Diözesanpräses gebeten. Es war mein persönlicher Wunsch. Die Zeit ist jetzt gekommen!“
... wenn Kolping trauert
Referent: Diakon Dr. Wolfgang HolzschuhFit für´s Ehrenamt – älter, aber AKTIV
„...wenn Kolping trauert" hieß das Thema, zu dem das KEBW Regensburg am Wochenende vom 03. bis 05. Februar 2012 nach Lambach eingeladen hatte. Mit 25 gemeldeten Personen konnte es als Erfolg verbucht werden.
Täglich werden wir - besonders in den Medien - mit Katastrophen konfrontiert: Terroranschläge, Krieg, Verkehrsunfälle, ... . Solange der Tod "nur" die anderen trifft, können wir damit leben. Doch inzwischen hören wir uns immer öfter sagen: „Jetzt müssen wir schon wieder ein treues Kolpingmitglied zu Grabe tragen."
Plötzlich trifft der Tod nicht mehr „nur" die anderen, sondern auch Mitglieder der eigenen Kolpingsfamilie. Trauernde müssen dann mit dem Verlust eines lieben Menschen leben lernen. In solchen Situationen sind Wegbegleiter/innen gefragt, die dableiben, zuhören, aushalten und ein Stück mitgehen. In wie weit können wir Kolpingschwestern und -brüder solche Wegbegleiter sein?